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Pressemitteilung für die Woche vom 19. bis 23. Februar 2024


Montag, den 19. Februar 2024

Die 6. kleine Strafkammer verhandelt ab 09:00 Uhr die Berufungssache gegen einen 33 Jahre alten Angeklagten wegen Vergehen nach § 29 BtMG (6 NBs 61/23). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts – Strafrichter – Osterholz-Scharmbeck. Die Kammer hat einen Zeugen geladen.

Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 09:15 Uhr die Berufungssache gegen einen 40 Jahre alten Angeklagten wegen Urkundenfälschung (5 NBs 174/23). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts – Strafrichter – Diepholz. Die Kammer hat einen Zeugen geladen.

Dienstag, den 20. Februar 2024

Um 09:15 Uhr beginnt vor der 10. großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen O.C. (geboren 1999) und gegen E.K. (geboren 1986) u.a. wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen (Az. 10 KLs 6/23).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, im Zeitraum vom 11.03.2022 bis 06.05.2022 in Diepholz insgesamt ca. 602 Gramm Kokain und insgesamt ca. 4,308 kg Marihuana in regelmäßigen Abständen an unterschiedliche Abnehmer in Diepholz zu verkaufen, wobei der Angeklagte E.K. dem Angeklagten O.C. beim Vertrieb geholfen haben soll.

Der Angeklagte O.C. soll durch die ihm zur Last gelegten Taten einen Betrag in Höhe von 27.500,00 € erlangt haben.

Die Kammer hat folgende Termine - jeweils beginnend um 9:15 Uhr - anberaumt, zu denen insgesamt bislang 10 Zeugen geladen worden sind:

20.02.2024 (3 Zeugen)

22.02.2024 (4 Zeugen)

27.02.2024 (3 Zeugen)

18.03.2024

25.03.2024

Mittwoch, den 21. Februar 2024

Die 6. kleine Strafkammer verhandelt ab 09:30 Uhr die Berufungssache gegen einen 30 Jahre alten Angeklagten wegen Vergehens nach § 29 BtMG (6 NBs 68/23). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts – Strafrichter – Achim. Die Kammer hat drei Zeugen geladen.

Donnerstag, den 22. Februar 2024

Um 09:00 Uhr beginnt vor der 4. großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen G.V. (geboren 1981) u.a. wegen schweren Raubes (Az. 4 KLs 15/23).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, am 02.01.2023 in Nienburg den Geschädigten zunächst nach Drogen gefragt zu haben. Als dieser das verneinte, soll der Angeklagte den Geschädigten in die Bauchtasche gegriffen haben. Dabei soll der Angeklagte das Portemonnaie des Geschädigten entwendet haben. Als der weitere Geschädigte dem Erstgeschädigten zur Hilfe eilen wollte, soll der Angeklagte diesen mit der Faust geschlagen haben, um mit dem Portemonnaie fliehen zu können.

Am 09.02.2023 soll der Angeklagte in einem Supermarkt Waren entwendet haben, ohne sie zu bezahlen. Als ein Mitarbeiter den Angeklagten zur Stehenbleiben aufgefordert haben soll, soll der Angeklagten diesem eine Kopfnuss gegeben haben. Im weiteren Verlauf soll der Angeklagte den Geschädigten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, um mit der entwendeten Ware zu entkommen.

Am 17.06.2023 soll der Angeklagte ebenfalls in einem Lebensmittelladen Waren entwendet haben, ohne sie zu bezahlen. Als die Geschädigte dies sah und den Angeklagten aufhalten wollte, soll dieser die Geschädigte beiseitegestoßen haben, so dass diese gestolperte.

Die Kammer hat folgende Termine - jeweils beginnend um 9:00 Uhr - anberaumt, zu denen insgesamt bislang 5 Zeugen und 1 Sachverständiger geladen worden sind:

22.02.2024 (5 Zeugen, 1 Sachverständiger)

26.02.2024 (1 Sachverständiger)

27.02.2024

Die 6. kleine Strafkammer verhandelt ab 09:00 Uhr die Berufungssache gegen einen 55 Jahre alten Angeklagten wegen Straßenverkehrsgefährdung (6 NBs 67/23). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts – Strafrichter – Syke.

Für Fragen bittet das Landgericht Verden (Aller) die neu eingerichtete E-Mail-Adresse für die Medienvertreter zu nutzen: LGVER-Pressestelle@justiz.niedersachsen.de

Die jeweilige Hauptverhandlung dient der Klärung, ob die erhobenen Vorwürfe zutreffen oder nicht; für die Angeklagten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts (und der Stadthalle Verden, soweit diese für Gerichtsverfahren durch das Landgericht genutzt wird) grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Hiervon abweichend können zugelassene Pressevertreterinnen und Pressevertretern – soweit keine anderslautenden sitzungspolizeilichen Anordnungen vom Vorsitzenden einer Verhandlung getroffen werden – im Sitzungssaal Bilder und Filmaufnahmen anfertigen. Bilder und Aufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses sind aber nur zulässig, wenn diese unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte (in anonymisierter Form; gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden. Bilder und Aufnahmen während der Sitzung sind nicht zulässig.

Das Landgericht Verden bittet, auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren.


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