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Pressemitteilung für die Woche vom 15. bis 19. Januar 2024


Montag, den 15. Januar 2024

Die 3. kleine Strafkammer verhandelt ab 09:00 Uhr die Berufungssache gegen einen 19 Jahre alten Angeklagten wegen Raubes (3 NBs 6/23). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts – Jugendschöffengericht – Nienburg.

Mittwoch, den 17. Januar 2024

Um 09:00 Uhr beginnt vor der 2. großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen P.M. (geboren 1990) u.a. gefährlicher Körperverletzung (Az. 2 KLs 8/22).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, im Zeitraum vom 27.04.2020 – 15.09.2020 in Verden und Langwedel die Geschädigte mehrfach tätlich angegriffen zu haben, während er sich in einer Beziehung zu ihr gefunden haben soll. Unter anderem soll der Angeklagte die Geschädigte während eines Raststättenstopps nach einer verbalen Auseinandersetzung mehrfach getreten haben. Als sich die Geschädigte zur Wehr gesetzt habe, soll der Angeklagte sie mit einem Taschenmesser am Kopf getroffen haben. Die Geschädigte soll dadurch eine Kopfplatzwunde davongetragen haben. Ca. einen Monat später soll der Angeklagte die Geschädigte mit einem Revolver geschlagen haben, wodurch diese eine Platzwunde an der Lippe erlitten haben soll. Im Krankenhaus sollen bei der Geschädigten multiple Gesichtsschädelprellungen und ein HWS-Distorsion diagnostiziert worden sein. Weiter soll der Angeklagte nach einer verbalen Auseinandersetzung auf den Kopf und den Bauch der Geschädigten eingeschlagen haben. Die Geschädigte soll mehrere Hämatome davongetragen haben.

Die Kammer hat folgende Termine - jeweils beginnend um 9:00 Uhr - anberaumt, zu denen insgesamt bislang 15 Zeugen und 1 Sachverständiger geladen worden sind:

17.01.2024 (2 Zeugen, 1 Sachverständigen)

24.01.2024 um 13.00 Uhr (5 Zeugen, 1 Sachverständigen)

14.02.2024 (8 Zeugen, 1 Sachverständigen)

28.02.2024 (1 Zeuge, 1 Sachverständigen)

06.03.2024 (1 Sachverständigen)

Die 6. kleine Strafkammer verhandelt ab 09:00 Uhr die Berufungssache gegen einen 44 Jahre alten Angeklagten wegen sexuellen Übergriffs (6 NBs 60/23). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts – Schöffengericht – Walsrode. Die Kammer hat 1 Zeugen geladen.

Donnerstag, den 18. Januar 2024

Um 09:15 Uhr beginnt vor der 10. großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen M.K. (geboren 1973) und E.N. (geboren 1980) u.a. unerlaubten Handeltreibens mit BtM in nicht geringen Mengen (Az. 10 KLs 12/23).

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, in der Zeit vom 04.04.2020 bis 29.01.2021 der Angeklagte M.K. durch 5 Straftaten und der Angeklagte E.N. durch 9 Straftaten erhebliche Mengen Betäubungsmittel verkauft bzw. erworben zu haben, um diese gewinnbringend weiter zu verkaufen. Die Angeklagten sollen sich dadurch eine nicht unerhebliche Einnahmequelle von einer Zeit und Dauer verschafft haben. Zur Organisation sollen die Angeklagten sogenannte Kryptohandys verwendet haben. Insgesamt sollen die Angeklagten ungefähr 1.437,56 Gramm Kokain und ca. 7.235,89 Gramm Marihuana erworben und teilweise verkauft haben. Der Angeklagte M.K. soll durch die Taten insgesamt einen Betrag in Höhe von 12.810,00 € und der Angeklagte E.N. insgesamt 71.135,00 € erlangt haben.

Die Kammer hat folgende Termine - jeweils beginnend um 9:15 Uhr - anberaumt, zu denen insgesamt bislang 8 Zeugen geladen worden sind:

18.01.2024 (2 Zeugen)

25.01.2024 (6 Zeugen)

29.01.2024

08.02.2024

19.02.2024

Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 13:00 Uhr die Berufungssache gegen einen 34 Jahre alten Angeklagten wegen Trunkenheit im Verkehr (5 NBs 211/23). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts – Schöffengericht – Osterholz-Scharmbeck. Die Kammer hat 3 Zeugen geladen.

Für Fragen bittet das Landgericht Verden (Aller) die neu eingerichtete E-Mail-Adresse für die Medienvertreter zu nutzen: LGVER-Pressestelle@justiz.niedersachsen.de

Die jeweilige Hauptverhandlung dient der Klärung, ob die erhobenen Vorwürfe zutreffen oder nicht; für die Angeklagten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts (und der Stadthalle Verden, soweit diese für Gerichtsverfahren durch das Landgericht genutzt wird) grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Hiervon abweichend können zugelassene Pressevertreterinnen und Pressevertretern – soweit keine anderslautenden sitzungspolizeilichen Anordnungen vom Vorsitzenden einer Verhandlung getroffen werden – im Sitzungssaal Bilder und Filmaufnahmen anfertigen. Bilder und Aufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses sind aber nur zulässig, wenn diese unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte (in anonymisierter Form; gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden. Bilder und Aufnahmen während der Sitzung sind nicht zulässig.

Das Landgericht Verden bittet, auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren.


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