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Pressemitteilung des Landgerichts Verden vom 19. bis 23. April 2021

Mittwoch, den 21. April 2021

Um 9.00 Uhr beginnt vor der 3. Großen Jugendkammer das Verfahren gegen drei Angeklagte im Alter von 22, 23 und 24 Jahren wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung u.a. (3 KLs 9/20).

Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Angeklagten vor, im August 2019 in Walsrode auf der Grundlage eines gemeinsamen Tatplans von einem Geschädigten nach vorheriger Drohung Betäubungsmittel (u.a. rund 140 Gramm Marihuana, rund 20 Gramm Amphetamin) sowie knapp 400 Euro Bargeld erlangt zu haben. Zur Bedrohung des Geschädigten habe ein Angeklagter ein Messer eingesetzt und dem Geschädigten einen Faustschlag versetzt. Am selben Tag kurze Zeit zuvor sollen die Angeklagten den Geschädigten bereits erfolglos zur Durchsetzung ihres Vorhabens aufgesucht haben. Hierbei sei es dem Geschädigten aber gelungen, die Tür zu seiner Wohnung zu schließen.

Die Kammer hat eine Sachverständige, zwei Zeugen und den Nebenkläger geladen sowie folgende Fortsetzungstermine – Beginn jeweils 9.00 Uhr – anberaumt:

· 28. April 2021 (vier Zeugen),

· 30. April 2021,

· 3. Mai 2021,

· 4. Mai 2021.

Die 6. kleine Strafkammer verhandelt ab 9.00 Uhr die Berufungssache gegen einen 43 Jahre alten Angeklagten wegen Diebstahls (6 Ns 2/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Osterholz-Scharmbeck. Die Kammer hat fünf Zeugen geladen.

Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 11.30 Uhr die Berufungssache gegen einen 53 Jahre alten Angeklagten wegen Betruges (5 Ns 47/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Osterholz-Scharmbeck. Die Kammer hat zwei Zeugen geladen.

Donnerstag, den 22. April 2021

Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 9.00 Uhr die Berufungssache gegen einen 38 Jahre alten Angeklagten wegen besonders schweren Fall des Diebstahls (5 Ns 53/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Rotenburg. Die Kammer hat keine Zeugen geladen.

Die jeweilige Hauptverhandlung dient der Klärung, ob die erhobenen Vorwürfe zutreffen oder nicht; für die Angeklagten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts (und der Stadthalle Verden, soweit diese für Gerichtsverfahren durch das Landgericht genutzt wird) grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Hiervon abweichend können zugelassene Pressevertreterinnen und Pressevertretern – soweit keine anderslautenden sitzungspolizeilichen Anordnungen vom Vorsitzenden einer Verhandlung getroffen werden – im Sitzungssaal Bilder und Filmaufnahmen anfertigen. Bilder und Aufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses sind aber nur zulässig, wenn diese unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte (in anonymisierter Form; gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden. Bilder und Aufnahmen während der Sitzung sind nicht zulässig.

Das Landgericht Verden bittet, auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren.




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