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Pressemitteilung des Landgerichts Verden vom 8. bis 12. Februar 2021


Montag, den 8. Februar 2021


Um 9.00 Uhr beginnt – wie bereits gesondert mitgeteilt – vor der 1. Großen Strafkammer (Schwurgericht) das Verfahren gegen drei Angeklagte im Alter von 39, 40 und 53 Jahren wegen Mordes u.a. (1 Ks 113/20 – „Weser-Leiche“).

Der genannte Termin findet in der Stadthalle Verden statt.

Die Kammer hat für den Termin zwei Sachverständige geladen sowie folgende Fortsetzungstermine anberaumt, zu denen die beiden Sachverständigen jeweils geladen sind. Für die Fortsetzungstermine sind im Übrigen weitere Sachverständige und insgesamt 40 Zeugen geladen:

  • 10. Februar 2021, 9.00 Uhr (drei Zeugen)
  • 18. Februar 2021, 9.00 Uhr (drei weitere Sachverständige; eine Zeugin)
  • 22. Februar 2021, 13.00 Uhr
  • 23. Februar 2021, 9.00 Uhr (ein weiterer Sachverständiger; vier Zeugen)
  • 4. März 2021, 9.00 Uhr (drei Zeugen)
  • 16. März 2021, 9.00 Uhr (ein Zeuge)
  • 18. März 2021, 9.00 Uhr (vier Zeugen)
  • 25. März 2021, 9.00 Uhr (sechs Zeugen)
  • 12. April 2021, 8.00 Uhr
  • 20. April 2021, 9.00 Uhr (vier Zeugen)
  • 26. April 2021, 9.00 Uhr (ein weiterer Sachverständiger; vier Zeugen)
  • 27. April 2021, 9.00 Uhr (zwei Zeugen)
  • 3. Mai 2021, 9.00 Uhr (fünf Zeugen)
  • 6. Mai 2021, 9.00 Uhr (drei Zeugen)
  • 11. Mai 2021, 9.00 Uhr (ein weiterer Sachverständiger)
  • 17. Mai 2021, 9.00 Uhr
  • 18. Mai 2021, 9.00 Uhr
  • 25. Mai 2021, 9.00 Uhr
  • 31. Mai 2021, 9.00 Uhr
  • 3. Juni 2021, 9.00 Uhr
  • 8. Juni 2021, 13.00 Uhr
  • 10. Juni 2021, 9.00 Uhr
  • 28. Juni 2021, 9.00 Uhr
  • 29. Juni 2021, 9.00 Uhr.


Ebenfalls um 9.00 Uhr beginnt vor der 3. Großen Strafkammer das Verfahren gegen einen 35 Jahre alten Angeklagten wegen Verbrechens nach § 29a des Betäubungsmittelgesetzes (3 KLs 15/20).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, im Juni 2018 in Scheeßel, Soltau und andernorts mit Betäubungsmitteln (Marihuana, Amphetamin und Ecstasy) in nicht geringer Menge unerlaubt Handel getrieben zu haben. Der Angeklagte soll sich mit einer gesondert verfolgten Person auf das Gelände des Hurricane-Musikfestivals begeben haben, um dort in kleinen Mengen Betäubungsmittel an Gäste zu verkaufen. In einem Auto seien – in Kleinmengen verpackt – diverse Beutel mit Cannabis (insgesamt rund 500 Gramm) und Amphetamin (insgesamt rund 300 Gramm) sowie rund 200 Ecstasy-Tabletten versteckt worden. Ein Teil des Vorrats sei an unbekannte Festivalbesucher verkauft worden. In seiner Wohnung in Soltau habe der Angeklagte einen kleinen Teil (unterer einstelliger Grammbereich) des Gesamtvorrats für seinen Eigenkonsum aufbewahrt.

Die Kammer hat vier Zeugen geladen und folgende Fortsetzungstermine – Beginn jeweils 9.00 Uhr – anberaumt:

  • 17. Februar 2021,
  • 22. Februar 2021.


Die 5. kleine Strafkammer verhandelt um 9.00 Uhr die Berufungssache gegen Ramona K. wegen Trunkenheit im Verkehr (5 Ns 89/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Rotenburg. Die Kammer hat drei Zeugen geladen.



Dienstag, den 9. Februar 2021


Um 9.00 Uhr beginnt vor der 3. Großen Strafkammer das Sicherungsverfahren gegen einen 53 Jahre alten Beschuldigten wegen Totschlags u.a. (3 Ks 101/21).

Die Staatsanwaltschaft legt dem Beschuldigten mit ihrer Antragsschrift im Sicherungsverfahren zur Last, er habe im Mai 2020 in Worpswede den von ihm auf der Nordsoder Straße (L 165) geführten Pkw mit hoher Geschwindigkeit absichtlich nach rechts in den Straßengraben gelenkt, um einen schweren Unfall herbeizuführen. Hierbei habe er erkannt, dass die Insassen, seine Ehefrau und der gemeinsame minderjährige Sohn versterben könnten, was ihm gleichgültig gewesen sei. Die Ehefrau des Beschuldigten sei durch den Zusammenprall des Autos mit einem Baum noch am Unfallort verstorben. Der Sohn habe einen Armbruch erlitten und sei seit dem Unfall erheblich traumatisiert. Der Beschuldigte sei aufgrund einer chronifizierten Psychose sicher vermindert schuldunfähig gewesen.

Die Kammer hat einen Sachverständigen geladen und folgende Fortsetzungstermine – Beginn jeweils 9.00 Uhr – anberaumt, zu denen neben dem jeweils geladenen Sachverständen zwei weitere Sachverständige und verschiedene Zeugen geladen sind:

  • 18. Februar 2021 (sieben Zeugen)
  • 25. Februar 2021 (zwei weitere Sachverständige; drei Zeugen)
  • 5. März 2021
  • 11. März 2021
  • 23. März 2021
  • 24. März 2021.



Mittwoch, den 10. Februar 2021


Die 6. kleine Strafkammer verhandelt ab 9.00 Uhr die Berufungssache gegen Hendrik A. wegen Vergehens nach dem Tierschutzgesetz (6 Ns 54/19). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Osterholz-Scharmbeck. Die Kammer hat sechs Zeugen geladen.

Die 6. kleine Strafkammer verhandelt sodann ab 12.00 Uhr die Berufungssache gegen Julian S. wegen Körperverletzung (6 Ns 18/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Diepholz. Die Kammer hat einen Zeugen geladen.



Donnerstag, den 11. Februar 2021


Um 9.00 Uhr beginnt vor der 10. Großen Strafkammer das Strafverfahren gegen einen 52 Jahre alten Angeklagten wegen Vergewaltigung (10 KLs 2/20).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, im Mai 2019 in seinem Haus in Schwanewede sexuelle Handlungen, die mit dem Eindringen in den Körper verbunden gewesen seien, an seiner Nichte (Nebenklägerin) vorgenommen zu haben. Zuvor habe er – von der Nebenklägerin unbemerkt – einem alkoholischen Mix-Getränk verschiedene medikamentöse Wirkstoffe beigemischt. Nach dem Verzehr des Getränks habe sich die Nebenklägerin in einer tiefen Bewusstlosigkeit befunden, sei bewegungs- und kommunikationsunfähig gewesen und von dem Angeklagten sodann vergewaltigt worden.

Die Kammer hat die Nebenklägerin als Zeugin geladen und folgende Fortsetzungstermine – Beginn jeweils 9.00 Uhr – anberaumt:

  • 18. Februar 2021 (vier Zeugen)
  • 23. Februar 2021
  • 2. März 2021
  • 4. März 2021
  • 23. März 2021.


Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 12.00 Uhr die Berufungssache gegen David E. wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis (5 Ns 55/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Walsrode. Die Kammer hat einen Zeugen geladen.


Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts (und der Stadthalle Verden, soweit diese für Gerichtsverfahren durch das Landgericht genutzt wird) grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Hiervon abweichend können zugelassene Pressevertreterinnen und Pressevertretern – soweit keine anderslautenden sitzungspolizeilichen Anordnungen vom Vorsitzenden einer Verhandlung getroffen werden – im Sitzungssaal Bilder und Filmaufnahmen anfertigen. Bilder und Aufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses sind aber nur zulässig, wenn diese unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte (in anonymisierter Form; gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden. Bilder und Aufnahmen während der Sitzung sind nicht zulässig.

Das Landgericht Verden bittet, auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren.







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