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Pressemitteilung des Landgerichts Verden vom 4. bis 8. Januar 2021





Montag, den 4. Januar 2021


Um 09.00 Uhr beginnt vor der 2. Großen Strafkammer das Verfahren gegen einen 28 Jahre alten Angeklagten wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a. (2 KLs 21/20).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, am 6. Juli 2020 in einem von ihm geführten Auto etwa ein Kilogramm Kokain, das er zuvor aus den Niederlanden erworben habe, mitgeführt zu haben. Das Kokain, das zum gewinnbringenden Verkauf bestimmt gewesen sei, sei am vorgenannten Tag auf einem Autohof an der Bundesautobahn 29 in Stuhr durch Zollbeamte aufgefunden worden.

Die Kammer hat einen Sachverständigen geladen und folgende Fortsetzungstermine – Beginn jeweils 09.00 Uhr – anberaumt, zu denen jeweils der Sachverständige und insgesamt fünf Zeugen geladen sind:

· 08.02.2021 (fünf Zeugen),

· 12.01.2021,

· 27.01.2021,

· 02.02.2021.


Dienstag, den 5. Januar 2021


Um 09.00 Uhr beginnt vor der 3. Großen Jugendkammer das Verfahren gegen zwei Angeklagte im Alter von 21 und 26 Jahren wegen Zwangsprostitution (3 KLs 19/20).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem jüngeren Angeklagten vor, als Heranwachsender eine Geschädigte an Freier vermittelt zu haben, obwohl diese aufgrund einer psychischen Erkrankung ab Ende März 2020 zunehmend abgebaut habe. Anfang April 2020 habe der Angeklagte die Geschädigte sodann gegen eine Gegenleistung von insbesondere 2.000 € Bargeld an zwei Personen übergeben, die die Geschädigte trotz ihrer Erkrankung als Prostituierte haben vermarkten wollen. Der ältere Angeklagte habe den jüngeren Angeklagten begleitet, um das Geschäft abzusichern und soll hierdurch Beihilfe zur Zwangsprostitution geleistet haben. Tatort: Nienburg.

Die Kammer hat einen Sachverständigen und eine Zeugin geladen sowie folgende Fortsetzungstermine anberaumt, zu denen der Sachverständige jeweils geladen ist:

· 19.01.2021 (drei Zeugen geladen),

· 28.01.2021 (weiterer Sachverständiger geladen),

· 09.02.2021,

· 26.02.2021,

· 18.03.2021.



Donnerstag, den 7. Januar 2021


Der Verhandlungstermin vom Donnerstag, den 7. Januar 2021 in dem Berufungsverfahren vor der 5. kleinen Strafkammer gegen Markus W. wegen Volksverhetzung (5 Ns 44/20) ist aufgrund der Erkrankung eines Zeugen aufgehoben worden. Neuer Termin ist noch nicht anberaumt.

Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 09.00 Uhr die Berufungssache gegen Markus W. wegen Volksverhetzung (5 Ns 44/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Verden. Die Kammer hat einen Zeugen geladen.


Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts (und der Stadthalle Verden, soweit diese für Gerichtsverfahren durch das Landgericht genutzt wird) grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Hiervon abweichend können zugelassene Pressevertreterinnen und Pressevertretern – soweit keine anderslautenden sitzungspolizeilichen Anordnungen vom Vorsitzenden einer Verhandlung getroffen werden – im Sitzungssaal Bilder und Filmaufnahmen anfertigen. Bilder und Aufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses sind aber nur zulässig, wenn diese unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte (in anonymisierter Form; gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden. Bilder und Aufnahmen während der Sitzung sind nicht zulässig.

Das Landgericht Verden bittet, auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren.


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