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Pressemitteilung des Landgerichts Verden vom 22. bis 26. Juni 2020




Montag, den 22. Juni 2020


Um 9.00 Uhr beginnt vor der 3. Großen Jugendkammer die Hauptverhandlung gegen Martin S. (geboren 1981) wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung u.a. (3 KLs 14/19).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, am Abend des 6. Oktober 2018 in Lilienthal versucht zu haben, von vier Jugendlichen, die sich in der Stadt aufgehalten hätten, durch Drohungen zur Herausgabe von Gegenständen zu nötigen. Hierbei habe der Angeklagte eine Schreckschusswaffe mitgeführt. Zu einer Herausgabe sei es nicht gekommen, weil die Jugendlichen die Flucht ergriffen hätten (Tat 1 der Anklage). Wenige Minuten später soll der Angeklagte vier andere Jugendliche, die sich auf einer Bank in der Bahnhofstraße aufgehalten hätten, ebenfalls zur Herausgabe von Gegenständen aufgefordert haben. Hierbei soll er mit der bei sich geführten Schreckschusswaffe auf den Boden geschossen haben. Danach habe er einem Jugendlichen aus dessen Portemonnaie 10 € entnommen. Zwei der Jugendlichen hätten dem Angeklagten sodann Bargeld (insgesamt 11 €) übergeben.

Die Kammer hat einen Sachverständigen und acht Zeugen geladen sowie folgende Fortsetzungstermine – Beginn jeweils 9.00 Uhr – anberaumt, zu denen neben dem Sachverständigen vier weitere Zeugen geladen sind:

  • 24. Juni 2020 (vier Zeugen),

  • 30. Juni 2020.


Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 9.00 Uhr die Berufungssache gegen Hermann Sch. wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis (5 Ns 19/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Nienburg. Die Kammer hat keine Zeugen geladen.


Ab 12.00 Uhr verhandelt die 5. kleine Strafkammer die Berufungssache gegen Viktor Z. wegen Erschleichens von Leistungen (5 Ns 12/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Diepholz. Die Kammer hat keine Zeugen geladen.



Mittwoch, den 24. Juni 2020


Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 9.00 Uhr die Berufungssache gegen Alexander P. wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge (5 Ns 93/19). Zugrunde liegt ein Urteil des Schöffengerichts Rotenburg. Die Kammer hat einen Zeugen geladen.



Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts (und der Stadthalle Verden, soweit diese für Gerichtsverfahren durch das Landgericht genutzt wird) grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Hiervon abweichend können zugelassene Pressevertreterinnen und Pressevertretern – soweit keine anderslautenden sitzungspolizeilichen Anordnungen vom Vorsitzenden einer Verhandlung getroffen werden – im Sitzungssaal Bilder und Filmaufnahmen anfertigen. Bilder und Aufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses sind aber nur zulässig, wenn diese unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte (in anonymisierter Form; gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden. Bilder und Aufnahmen während der Sitzung sind nicht zulässig.

Das Landgericht Verden bittet, auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren.


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