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Pressemitteilung des Landgerichts Verden vom 8. bis 12. Juni 2020




Montag, den 8. Juni 2020


Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 9.00 Uhr die Berufungssache gegen George I. wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis (5 Ns 57/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Nienburg. Die Kammer hat keine Zeugen geladen.


Ab 10.00 Uhr verhandelt die 5. kleine Strafkammer die Berufungssache gegen Dirk S. wegen Verletzung der Unterhaltspflicht (5 Ns 59/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Syke. Die Kammer hat keine Zeugen geladen.



Dienstag, den 9. Juni 2020


Um 9.00 Uhr beginnt vor der 2. Großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen Patrick G. (geboren 1998) wegen besonders schweren Raubes u.a. (2 KLs 7/20).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, am 16. Januar 2020 in Nienburg gegen 6.15 Uhr maskiert eine Tankstelle betreten und unter Vorzeigen eines Küchenmessers von der Tankstellenpächterin die Aushändigung von Geldscheinen aus der Kasse gefordert zu haben. Das Vorhaben sei gescheitert, weil sich der Angeklagte aufgrund eines vorgefahrenen Autos gezwungen gesehen habe, das Tankstellengebäude ohne Beute zu verlassen (Tat 1 der Anklage).

Etwa zehn Minuten später habe der Angeklagte sodann wiederum maskiert eine etwa 100 Meter entfernt gelegene weitere Tankstelle betreten und den dortigen Angestellten unter Bedrohung mit dem mitgeführten Küchenmesser zum Öffnen der Kasse gezwungen. Aus dieser habe der Angeklagte dann etwa 200 Euro weggenommen (Tat 2 der Anklage).

Bei den Taten soll der Angeklagte unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestanden haben.

Die Kammer hat einen Sachverständigen und vier Zeugen geladen sowie folgende Fortsetzungstermine anberaumt, zu denen neben dem Sachverständigen insgesamt vier weitere Zeugen geladen sind:

· 22. Juni 2020, 9.00 Uhr (vier Zeugen),

· 24. Juni 2020, 9.00 Uhr,

· 14. Juli 2020, 9.00 Uhr,

· 17. Juli 2020, 11.00 Uhr,

· 10. August 2020, 13.00 Uhr,

· 19. August 2020, 9:00 Uhr.



Donnerstag, den 11. Juni 2020


Um 9.15 Uhr beginnt vor der 4. Großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen Ahmed E.C. (geboren 1984) wegen gewerbsmäßiger Hehlerei (4 KLs 102/19).

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, in den Jahren 2014 und 2015 gewerbsmäßig in 11 Fällen Autolenkräder erworben zu haben, um diese gewinnbringend zu verkaufen, obwohl er gewusst habe, dass diese zuvor durch Dritte gestohlen worden seien. Die Lenkräder seien durch gesondert verfolgte Personen in den Jahren 2014 bis 2015 in Achim, Osterholz-Scharmbeck und andernorts aus an Bahnhöfen abgestellten Eisenbahnwaggons entwendet worden.

Die Kammer hat folgende Fortsetzungstermine – Beginn jeweils 9.15 Uhr – anberaumt:

· 12. Juni 2020,

· 16. Juni 2020,

· 30. Juni 2020,

· 2. Juli 2020,

· 3. Juli 2020,

· 6. Juli 2020.

Es wird darauf hingewiesen, dass dieses Verfahren in der Stadthalle Verden (Holzmarkt 13 – 15, 27283 Verden) verhandelt wird.



Um 14.00 Uhr beginnt vor der 2. Großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen Christoph R. (geboren 1986) wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz u.a. (2 KLs 17/19).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten insbesondere vor, in der Zeit von Januar 2016 bis März 2017 in Drebber und andernorts mit verschiedenen Betäubungsmitteln (u.a. Amphetamine) gewerbsmäßig Handel getrieben zu haben (15 Fälle), bedenkliche Arzneimittel (u.a. Blister mit Tabletten von verschiedenen für den deutschen Markt nicht zugelassenen Potenzmitteln indischer Herkunft) in den Verkehr gebracht zu haben (42 Fälle) und sich auf unbekannte Art die Anschrift und Zugangsnummer zur Postnummer einer Geschädigten verschafft und diese Daten für nicht bezahlte Bestellungen auf den Namen der Geschädigten in Höhe von insgesamt etwa 8.000 € genutzt zu haben (21 Fälle des Computerbetruges).

Die Kammer hat folgende Fortsetzungstermine anberaumt und einen Zeugen geladen:

· 23. Juni 2020, 14.00 Uhr (ein Zeuge),

· 30. Juni 2020, 9.30 Uhr.



Die 5. kleine Strafkammer verhandelt bereits ab 9.00 Uhr die Berufungssache gegen Timo L. wegen Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz (5 Ns 129/19). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Verden. Die Kammer hat einen Zeugen geladen.



Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts (und der Stadthalle Verden, soweit diese für Gerichtsverfahren durch das Landgericht genutzt wird) grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Hiervon abweichend können zugelassene Pressevertreterinnen und Pressevertretern – soweit keine anderslautenden sitzungspolizeilichen Anordnungen vom Vorsitzenden einer Verhandlung getroffen werden – im Sitzungssaal Bilder und Filmaufnahmen anfertigen. Bilder und Aufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses sind aber nur zulässig, wenn diese unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte (in anonymisierter Form; gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden. Bilder und Aufnahmen während der Sitzung sind nicht zulässig.

Das Landgericht Verden bittet, auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren.


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