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Pressemitteilung des Landgerichts Verden vom 23. bis 27. März 2020




Dienstag, den 24. März 2020


Bereits um 8.00 Uhr beginnt vor der 2. großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen Artsiom K. (geboren 1984), Uladzimir K. (geboren 1992), Andrei K. (geboren 1975) und Aliaksei S. (geboren 1974) wegen schweren Bandendiebstahls (2 KLs 27/19).

Die Staatsanwaltschaft wirft den vier Angeklagten vor, sich als Mitglied einer Bande zusammengeschlossen zu haben, um auf Parkplätzen an der Autobahn A7 abgestellte

Lastkraftwagen durch „Planenschlitzen“ oder durch Aufbrechen der die Ladetüren versiegelnden Plomben anzugehen, um das Ladegut im Falle der Werthaltigkeit und Transportfähigkeit zu entladen und zu entwenden.

Allen vier Angeklagten werden zwei Fälle in Seesen vorgeworfen: Im Januar des Jahres 2019 sollen sie rund 600 Akkustaubsauger im Gesamtwert von etwa 185.000 € mitgenommen haben. In einem zweiten Fall vom 9. Oktober 2019 sollen sie knapp 200 Fernseher im Gesamtwert von rund 58.000 € entwendet haben; die Beute aus dieser Tat soll von der Polizei einen Tag später im Zuge der Festnahme der Angeklagten sichergestellt worden sein.

Dem Angeklagten Artsiom K. wird darüber hinaus eine weitere – frühere – Tat vom 14. November des Jahres 2018 zur Last gelegt: Er soll hierbei auf dem Rasthof Schwarmstedt mit zwei weiteren unbekannten Personen einen Karton mit Bluetoothkopfhörern im Wert von unter 50 € und Schreibwaren von unbekannt gebliebenem Wert entwendet haben.

Die Kammer hat folgende Fortsetzungstermine anberaumt (Beginn bis auf den Termin am 15. April 2020 jeweils um 9.00 Uhr), zu denen insgesamt fünfzehn Zeugen geladen sind:

  • 15. April 2020, Beginn bereits um 8.00 Uhr,

  • 22. April 2020 (sechs Zeugen),

  • 4. Mai 2020 (fünf Zeugen),

  • 12. Mai 2020 (drei Zeugen),

  • 13. Mai 2020 (ein Zeuge),

  • 19. Mai 2020,

  • 28. Mai 2020,

  • 3. Juni 2020,

  • 10. Juni 2020,

  • 12. Juni 2020,

  • 18. Juni 2020.


Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Hiervon abweichend können zugelassene Pressevertreterinnen und Pressevertretern – soweit keine anderslautenden sitzungspolizeilichen Anordnungen vom Vorsitzenden einer Verhandlung getroffen werden – im Sitzungssaal Bilder und Filmaufnahmen anfertigen. Bilder und Aufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses sind aber nur zulässig, wenn diese unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte (in anonymisierter Form; gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden. Bilder und Aufnahmen während der Sitzung sind nicht zulässig.

Das Landgericht Verden bittet, auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren.





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