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Pressemitteilung des Landgerichts Verden vom 23. bis 27. November 2020



Montag, den 23. November 2020

Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 9.00 Uhr die Berufungssache gegen Erik G. wegen versuchter Brandstiftung (5 Ns 66/19). Zugrunde liegt ein Urteil des Schöffengerichts Walsrode. Die Kammer hat einen Sachverständigen und fünf Zeugen geladen.

Dienstag, den 24. November 2020

Um 9.00 Uhr beginnt vor der 2. großen Strafkammer das Verfahren gegen fünf Angeklagte im Alter von 22 bis 32 Jahren wegen schweren Raubes u. a. (2 KLs 16/20).

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, sich zum Zwecke der Verschaffung einer dauerhaften Einnahmequelle zur Begehung von Diebstahls- und Raubtaten zusammengeschlossen zu haben. Auf der Grundlage der getroffenen Absprache sollen in der Zeit von Dezember 2019 bis Februar 2020 in Walsrode und andernorts – in wechselnder Beteiligung und teilweise mit weiteren Mittätern – insgesamt 19 Straftaten begangen worden sein: In einem Fall im Dezember 2019 sollen nach einem schweren Raub aus der Wohnung einer Geschädigten in Walsrode 50 € und versilberte Löffel erbeutet worden sein. In einem Fall im Januar 2020 sollen im Rahmen eines schweren Raubes unter Einsatz von Pfefferspray die Tageseinnahmen von 8.600 Euro eines Getränkemarktes in Walsrode entwendet worden sein. In drei Fällen im Februar 2020 soll versucht worden sein, in ein Wohnhaus in Munster einzudringen, um dort dem Geschädigten unter geplanter Anwendung von Drohungen Geld und Wertgegenstände wegzunehmen. Die Tatausführung sei aber jeweils abgebrochen worden, bevor es schon einen Kontakt zu dem Geschädigten gegeben habe. In vierzehn Fällen sollen vollendete bzw. versuchte Diebstahlstaten verübt worden sein. Bei den hierbei angegangenen Objekten soll es sich überwiegend um Geschäftsräume, in drei Fällen um Privatwohnungen gehandelt haben. Insgesamt sollen aus den angeklagten 19 Straftaten Geld und Wertgegenstände im Wert von rund 55.000 € erlangt worden sein.

Einem 32-jährigen Angeklagten, der bestimmt haben soll, wer die Tatausführung vor Ort habe vornehmen sollen, werden von den angeklagten 19 Taten 18 Fälle zur Last gelegt. Einem weiteren 32-jährigen und einem 22-jähigen Angeklagten werden zwölf, einem 26-jährigen acht und einem 28-jährigen Angeklagten elf Straftaten vorgeworfen.

Die Kammer hat folgende Fortsetzungstermine anberaumt, zu denen diverse Zeugen geladen sind:

· 01.12.2020 (elf Zeugen),

· 16.12.2020 (neun Zeugen),

· 21.12.2020 (elf Zeugen),

· 06.01.2021 (neun Zeugen),

· 07.01.2021 (zehn Zeugen),

· 11.01.2021 (fünf Zeugen),

· 13.01.2021 (neun Zeugen),

· 20.01.2021 (sechs Zeugen),

· 21.01.2021 (sieben Zeugen),

· 25.01.2021 (zwei Zeugen),

· 28.01.2021 (zwei Zeugen),

· 08.02.2021,

· 23.02.2021,

· 24.02.2021,

· 25.02.2021,

· 03.03.2021,

· 04.03.2021,

· 09.03.2021,

· 11.03.2021,

· 16.03.2021,

· 17.03.2021,

· 24.03.2021,

· 25.03.2021.

Die Fortsetzungstermine am 25. Januar 2021 und 8. Februar 2021 beginnen erst um 13.00 Uhr, die übrigen bereits um 9.00 Uhr.


Donnerstag, den 26. November 2020

Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 9.00 Uhr die Berufungssache gegen Bastian H. wegen Vergehens nach § 52 Absatz 1 des Waffengesetzes (5 Ns 105/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Osterholz-Scharmbeck. Die Kammer hat keine Zeugen geladen.

Die 5. kleine Strafkammer verhandelt sodann ab 10.30 Uhr die Berufungssache gegen Enrico G. wegen Nötigung (5 Ns 33/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Achim. Die Kammer hat drei Zeugen geladen.

Freitag, den 27. November 2020

Ab 9.00 Uhr verhandelt die 3. große Jugendkammer das Berufungsverfahren gegen eine 19 Jahre alte Angeklagte wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls (3 Ns 6/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Jugendschöffengerichts Achim. Die Kammer hat keine Zeugen geladen.

Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts (und der Stadthalle Verden, soweit diese für Gerichtsverfahren durch das Landgericht genutzt wird) grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Hiervon abweichend können zugelassene Pressevertreterinnen und Pressevertretern – soweit keine anderslautenden sitzungspolizeilichen Anordnungen vom Vorsitzenden einer Verhandlung getroffen werden – im Sitzungssaal Bilder und Filmaufnahmen anfertigen. Bilder und Aufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses sind aber nur zulässig, wenn diese unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte (in anonymisierter Form; gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden. Bilder und Aufnahmen während der Sitzung sind nicht zulässig.

Das Landgericht Verden bittet, auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren.


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