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Pressemitteilung des Landgerichts Verden vom 15. bis 19. November 2021

Dienstag, den 16. November 2021


Um 9.15 Uhr beginnt vor der 10. Großen Strafkammer das Strafverfahren gegen einen 51 Jahre alten Angeklagten wegen Beleidigung (10 KLs 11/21).

Die Staatsanwaltschaft legt dem Angeklagten zur Last, in zwei Fällen in den Jahren 2019 und 2020 in Verden Polizeibeamte beleidigt zu haben. Die 10. Große Strafkammer hat das Verfahren nach erstinstanzlicher – nicht rechtskräftiger –Verurteilung des Angeklagten zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 6 Monaten durch das Amtsgericht Verden und nach Vorlage durch eine Berufungskammer des Landgerichts Verden zur (erstinstanzlichen) Verhandlung übernommen, weil auch über die Frage der Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus gemäß § 63 des Strafgesetzbuches (StGB) zu entscheiden sei.

Die Kammer hat eine Sachverständige und zehn Zeugen geladen sowie folgende Fortsetzungstermine – Beginn jeweils 9.15 Uhr – anberaumt, zu denen die Sachverständige ebenfalls geladen ist:

· 18.11.2021 (sechs Zeugen geladen)

· 19.11.2021

· 22.11.2021

· 23.11.2021.

Die 8. kleine Jugendkammer verhandelt ab 12.00 Uhr die Berufungssache gegen einen 20 Jahre alten Angeklagten wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen (8 Ns 7/21). Zugrunde liegt ein Urteil des Jugendgerichts Stolzenau. Die Kammer hat vier Zeugen geladen.


Donnerstag, den 18. November 2021


Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 9.00 Uhr die Berufungssache gegen einen 26 Jahre alten Angeklagten wegen Freiheitsberaubung (5 Ns 23/21). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Walsrode. Die Kammer hat keine Zeugen geladen.

Die 5. kleine Strafkammer verhandelt ab 12.00 Uhr die Berufungssache gegen einen 55 Jahre alten Angeklagten wegen uneidlicher Falschaussage (5 Ns 117/20). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts Nienburg. Die Kammer hat eine Zeugin geladen.


Die jeweilige Hauptverhandlung dient der Klärung, ob die erhobenen Vorwürfe zutreffen oder nicht; für die Angeklagten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts (und der Stadthalle Verden, soweit diese für Gerichtsverfahren durch das Landgericht genutzt wird) grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Hiervon abweichend können zugelassene Pressevertreterinnen und Pressevertretern – soweit keine anderslautenden sitzungspolizeilichen Anordnungen vom Vorsitzenden einer Verhandlung getroffen werden – im Sitzungssaal Bilder und Filmaufnahmen anfertigen. Bilder und Aufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses sind aber nur zulässig, wenn diese unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte (in anonymisierter Form; gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden. Bilder und Aufnahmen während der Sitzung sind nicht zulässig.

Das Landgericht Verden bittet, auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren.


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