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Pressemitteilung des Landgerichts Verden vom 10. bis 14. Januar 2022


Montag, den 10. Januar 2022

Um 09:15 Uhr beginnt vor der 10. großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen Nick K. (geboren 1999) wegen fahrlässiger Tötung u.a. (Az. 10 KLs 15/21).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, in den Nachtstunden des 14.06.2020 in Osterholz-Scharmbeck in alkoholisiertem Zustand die Kreisstraße 46 in einem von ihm geführten Fahrzeug befahren zu haben. In Höhe der Kreisstraße Elm soll der Angeklagte sodann mit einer Geschwindigkeit von zumindest 170 km/h bei erlaubten 100 km/h auf das Heck eines vor ihm mit erheblicher geringerer Geschwindigkeit fahrenden Taxis auf. Das Taxi soll durch die Wucht des Aufpralls in Schleuderbewegung versetzt worden und in der Folge mit einem Baum kollidiert sein. Einer der beiden Taxiinsassen soll durch das Unfallgeschehen am Unfallort, ein weiterer Insasse wenige Stunden nach dem Unfallgeschehen in einem Bremer Krankenhaus verstorben sein.

Die Kammer hat folgende Termine – Beginn jeweils 09:15 Uhr – anberaumt, zu denen insgesamt drei Sachverständige sowie bislang insgesamt zehn Zeugen geladen worden sind:

10.01.2022 (2 Sachverständige, 4 Zeugen)

13.01.2022 (1 Sachverständiger, 5 Zeugen)

17.01.2022 (2 Sachverständige, 1 Zeuge)

24.01.2022 (1 Sachverständiger)

27.01.2022 (1 Sachverständiger)


Die am 10. Januar 2022 um 09:15 Uhr beginnende Hauptverhandlung vor der 10. großen Strafkammer gegen Nick K. (geboren 1999) wegen fahrlässiger Tötung u.a. (Az. 10 KLs 15/21) wurde seitens der Kammer auf den 17.01.2022, 09:15 Uhr verschoben. Alle weiteren Folgetermine bleiben aufrechterhalten.


Mittwoch, den 12. Januar 2022

Um 09:00 Uhr beginnt vor der 3. großen Strafkammer als große Jugendkammer die Hauptverhandlung gegen Timm S. (geboren 1999) wegen versuchten Totschlags u.a. (Az. 3 KLs 2/21).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, am 24.03.2019 in Schneverdingen im Rahmen einer Feierlichkeit in alkoholisiertem Zustand von hinten an eine Zeugin herangetreten und diese bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt zu haben.

Die Kammer hat folgende Termine – Beginn jeweils 09:00 Uhr – anbe­raumt, zu denen jeweils ein Sachverständiger sowie bislang insgesamt sechs Zeugen geladen worden sind:

12.01.2022 (1 Sachverständiger, 4 Zeugen)

14.01.2022 (1 Sachverständiger, 2 Zeugen)

20.01.2022 (1 Sachverständiger)

26.01.2022 (1 Sachverständiger)

Die 6. kleine Strafkammer verhandelt ab 09.15 Uhr die Berufungssache gegen einen 56 Jahre alten Angeklagten wegen Betruges (6 Ns 27/21). Zugrunde liegt ein Urteil des Amtsgerichts – Schöffengericht - Syke. Die Kammer hat zwei Zeugen geladen.

Donnerstag, den 13. Januar 2022

Um 10:00 Uhr beginnt vor der 2. großen Strafkammer als Schwurgericht die Hauptverhandlung gegen Johann H. (geboren 1990) im Sicherungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung u.a. (Az. 2 Ks 1/21).

Die Staatsanwaltschaft legt dem Beschuldigten u.a. zur Last, im Zustand der nicht ausschließbaren Schuldunfähigkeit am 22.01.2019 in Diepholz mehrfach seine Mutter mit einem circa 60 cm langen Schwert attackiert und ihr dadurch mehrere Schnittwunden zugefügt zu haben.

Die Kammer hat folgende Termine anbe­raumt, zu denen jeweils ein Sachverständiger sowie bislang insgesamt zwanzig Zeugen geladen worden sind:

13.01.2022 um 10.00 Uhr (1 Sachverständiger)

18.01.2022 um 09.00 Uhr (1 Sachverständiger, 3 Zeugen)

25.01.2022 um 09.00 Uhr (1 Sachverständiger, 6 Zeugen)

31.01.2022 um 13.00 Uhr (1 Sachverständiger, 3 Zeugen)

03.02.2022 um 09.00 Uhr (1 Sachverständiger, 6 Zeugen)

10.02.2022 um 09.00 Uhr (1 Sachverständiger, 2 Zeugen)

15.02.2022 um 12.00 Uhr (1 Sachverständiger)

09.03.2022 um 11.00 Uhr (1 Sachverständiger)

17.03.2022 um 12.00 Uhr (1 Sachverständiger)

Die jeweilige Hauptverhandlung dient der Klärung, ob die erhobenen Vorwürfe zutreffen oder nicht; für die Angeklagten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts (und der Stadthalle Verden, soweit diese für Gerichtsverfahren durch das Landgericht genutzt wird) grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Hiervon abweichend können zugelassene Pressevertreterinnen und Pressevertretern – soweit keine anderslautenden sitzungspolizeilichen Anordnungen vom Vorsitzenden einer Verhandlung getroffen werden – im Sitzungssaal Bilder und Filmaufnahmen anfertigen. Bilder und Aufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses sind aber nur zulässig, wenn diese unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte (in anonymisierter Form; gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden. Bilder und Aufnahmen während der Sitzung sind nicht zulässig.

Das Landgericht Verden bittet, auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren.


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